B.A.S.E. steht für Buildings-Antennas-Spans-Earth.
Das sind Sprünge von festen Objekten, wie z.B. Brücken,
Wolkenkratzern, Antennenmasten, Schornsteine, Klippen usw..
Es gibt für das B.A.S.E. Springen spezielle Gurtzeuge.
In diesen Gurtzeugen befindet sich nur ein Schirm und dieser ist ähnlich
wie ein Reserveschirm gepackt.
Diese Packart dient der schnellen Öffnung der Kappe.
Ein Reserveschirm ist bei B.A.S.E. Sprüngen überflüssig,
denn bei einer Fehlöffnung der Hauptkappe würde die verbleibende
Zeit sowieso nicht mehr für eine Aktivierung der Reserve reichen.
Die Objekte von denen meistens gesprungen wird, sind zwischen 100 und 300 Meter hoch.
Es gibt aber auch beispielsweise Felsenwände die viel höher sind.
B.A.S.E. Sprünge waren in Deutschland bis 1998 nicht genehmigungsfähig, da die Ausrüstung nicht zertifiziert war.
1998 hat sich der VDO gegründet.
VDO steht für Verein Deutscher Objektspringer e.V.
Das Ziel dieses Vereines ist, das B.A.S.E. Springen in Deutschland genehmigungsfähig zu machen.
Es haben auch bereits genehmigte Sprünge in einigen Städten von verschiedenen Objekten stattgefunden.
Rein rechtlich gibt es in Deutschland kein BASE, es handelt sich faktisch um Fallschirmsprünge,
nicht aus Flugzeugen an einem Sprungplatz, sondern nahezu immer als Außenlandung.
Nähere Infos findet ihr auf den Seiten des VDO:
http://www.base-jump.de/index2.html
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