Skydive:
Mein Weg zum Skydiver | Voraussetzungen | Ausbildungsarten | » Sicherheit « | Der Fallschirm | Disziplinen | Kosten | Media


Das Fallschirmspringen ist weitaus sicherer als viele vermuten würden. Zum einen ist das bestehende Equipment nicht an der Entwicklung vorbeigekommen, zum anderen sind neu Dinge erfunden worden, wie z.b. der automatische Schirmauslöser "Cypres".

Trozt guter und moderner Technik bleiben Unfälle natürlich nicht aus. Doch sind sie meistens auf menschliches Versagen zurückzuführen. Gründe sind z.b. unter anderem mangelnde Sorgfalt beim Packen des Schirmes. Die meisten Unfälle kommen bei den Experten vor (Expert = 250 sprünge < ...). Je vertrauter die Materie, umso leichtsinniger wird auch damit in Einzelfällen umgegangen. Was noch beachtlich ist, die meisten Unfälle passieren bei der Landung am funktionierendem Schirm. Oft und gern wird eine Landung mit einem sogenannten "Hookturn" geflogen. Ein Hookturn sieht so aus, daß kurz vor der Landung der Springer an seinem Schirm mit-Wind fliegt, dann in Bodennähe den Schirm mit einer schnellen Kurve gegen den Wind stellt. Bei diesem Manöver entstehen beachtliche Geschwindigkeiten. Das fatale an diesem Manöver ist, daß der Springer und sein Schirm während der Drehung horizontal zum Boden stehen. Kurz darauf gleitet der Körper des Springers mit einem Affenzahn unter die Kappe. So erreicht man diese höllische Geschwindigkeit bei der Landung. Nun gut, es sieht genial aus und macht auch sicherlich einen Mordsspaß, doch überlegt was passiert, wenn sich der Springer mit der Höhe oder dem Wind verschätzt und denn Schirm zu spät in die Drehung einleitet!? Das waren nur zwei Beispiele, man könnte hier um einiges mehr erweitern... Freifallkollisionen, Kappenkollisionen, zu spätes Abtrennen des Hauptschirmes, usw..

Erwähnenswert sind hier die Öffnungsautomaten Cypres (2), Vigil, Mpaad und Astra. Das sind automatischer Schirmöffner, die den Reserveschirm selbstständig und automatisch öffnen, wenn eine bestimmte Höhe (beim Cypres. 225m) über Grund erreicht ist und der Springer sich immer noch im Freifall befindet. Öffnungsautomaten sind eine der genialsten Erfindungen im Fallschirmsport, wenn nicht sogar die Erfindung schlechthin. Ein kleiner Computer im Innenleben von Cypres mißt ständig den umgebenden Luftdruck. Anhand dieser Messungen hat das Gerät die Höhe ständig unter Kontrolle. Je nach dem wie schnell der Druck beim Fallen steigt, weiß auch Cypres wie schnell der Springer sich in der Luft befindet. Cypres erkennt auf diese Weise, ob der Springer noch in Freifallgeschwindigkeit fällt oder ob er schon am geöffnetem Schirm hängt. Ist nun ein Springer im Fall bspw. bewußtlos geworden, mißt Cypres bei 225m immernoch den steigenden Druck in der Geschwindigkeit, wie sie nur im freien Fall seien kann und aktiviert die Auslösung des Reserveschirmes. Die richtige Funktionsweise setzt natürlich das Einschalten des Gerätes voraus! Cypres hat von 1991 bis heute ca. 200 Skydivern und Tandempassagieren das Leben gerettet und war in dieser Form das erste AAD auf dem Markt. Seit 2003 sind Vigil und der Mpaad hinzugekommen. Egal welcher AAD, sie verfolgen alle das selbe Ziel, das Leben von in Not geratenen Fallschirmspringern zu retten.

Wer nun die Geräte gern sehen und etwas mehr dazu lesen möchte, kann es auf folgender Seite tun: Öffnungsautomaten

Trage deinen Kommentar ins Gästebuch ein!




URL: http://pixel-pictures.myphotos.cc/skydive/sicherheit.htm
Letzte Änderung: 12.04.2006 - andreas@pixel-pictures.de
Impressum - Valides XHTML 1.0 Valides CSS